Psychotherapie für Jugendliche

Raum für dich und deine Themen

Erwachsenwerden bringt viele Veränderungen mit sich. In der Schule steigen die Anforderungen, Gedanken über die Zukunft werden konkreter und Freundschaften, Beziehungen und das Familienleben verändern sich. Gleichzeitig tauchen vielleicht Fragen auf, auf die du noch keine Antworten hast: Was möchte ich eigentlich? Wer bin ich? Und was wird von mir erwartet? All das kann ganz schön viel sein und manchmal das Gefühl auslösen, mit den eigenen Gedanken und Gefühlen allein zu sein.

In der Psychotherapie nehmen wir uns Zeit für das, was dich beschäftigt. Du kannst über Sorgen, Zweifel, Konflikte und Unsicherheiten sprechen, ohne dich rechtfertigen oder verstellen zu müssen. Gemeinsam schauen wir, was dir wichtig ist, was dir guttut und welche Möglichkeiten du für dich entdecken möchtest.

Mir ist wichtig, dir auf Augenhöhe zu begegnen und einen Raum zu schaffen, in dem du dich ernst genommen fühlst und offen über alles sprechen kannst, was dich bewegt.

Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Was du in der Therapie erzählst, wird grundsätzlich vertraulich behandelt. Auch gegenüber deinen Eltern gelten besondere Vertraulichkeitsregeln; die konkreten Grenzen besprechen wir transparent miteinander.

Porträt einer lächelnden blonden Frau in brauner Strickweste und weißer Bluse in einem Sessel neben einer Zimmerpflanze

Mögliche Themen in der Jugendtherapie:

  • Ängste und Sorgen: Prüfungsangst, Schulangst, Versagensängste, Panikattacken oder Sorgen um die eigene Zukunft

  • Depressive Verstimmungen: anhaltende Traurigkeit, Antriebslosigkeit, innere Leere oder sozialer Rückzug

  • Schule und Leistungsdruck: Überforderung, Lernschwierigkeiten, Konflikte mit Lehrpersonen oder Mobbing

  • Familie und Freundschaften: häufige Konflikte mit Eltern oder Bezugspersonen, Streit im Freundeskreis oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden

  • Selbstwert und Identität: Selbstzweifel, Vergleiche mit anderen, Fragen zur eigenen Identität oder Schwierigkeiten, den eigenen Platz zu finden

  • Körperbild und Essverhalten: Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, belastende Gedanken über Essen oder Gewicht und Essstörungen

  • Beziehungen und Sexualität: Liebeskummer, Eifersucht, Konflikte in Beziehungen oder Fragen zur eigenen Sexualität

  • Belastende Erfahrungen und Verluste: traumatische Erlebnisse, Gewalterfahrungen oder der Tod einer nahestehenden Person

  • Psychische und körperliche Beschwerden: Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, selbstverletzendes Verhalten oder körperliche Beschwerden, bei denen psychische Faktoren eine Rolle spielen können

  • Konsum und Suchtverhalten: Schwierigkeiten im Umgang mit Alkohol, Nikotin, anderen Substanzen, Gaming oder sozialen Medien

  • Krankheit und Behinderung: Belastungen durch gesundheitliche Einschränkungen, Schmerzen oder Schwierigkeiten im Alltag

Psychotherapie muss nicht erst dann beginnen, wenn die Belastung sehr groß geworden ist. Sie kann auch dabei helfen, sich selbst besser kennenzulernen, persönliche Stärken zu entdecken und die eigene psychische Widerstandskraft zu stärken.